Das Training

Aktualisiert: 16. Mai

9/3/2021

Hallo liebe Freunde

Mein Name ist Training. Ich bin verantwortlich für Wachstum, Stabilität und Geschwindigkeit. Dabei ist es für mich nicht massgebend, was Du trainieren willst. Ob Du Muskulatur aufbauen willst, Du in einer Phase von umfänglichem Lernen steckst und die Merkfähigkeit erhöhen willst oder Du gewisse Abläufe automatisieren möchtest und so weiter. Für mich geht es immer darum, Zellen in ihren optimalen Zustand und Leistungsfähigkeit zu bringen.

Dazu nutze ich chemische, elektrische und mechanische Prozesse. Der Muskelaufbau, wird durch einen Impuls stimuliert. Normalerweise durch eine Bewegung. Entweder die Ausdauer oder die Anstrengung bringt den Muskel dazu das Volumen zu erhöhen. Du hast nicht mehr Muskulatur, die Muskelzellen werden einfach grösser und kräftiger. So, dass sie auch fester ineinandergreifen und dadurch, du in der Lage bist Dinge länger zu halten oder auch was Schwereres zu heben. Du kannst Dir das vorstellen wie ein Klettverschluss der einfach fester zusammengedrückt wird und dadurch besser hält. Doch, und das wird dich wahrscheinlich jetzt verwundern, der Impuls braucht nicht zwingend durch die Bewegung zu erfolgen. Es genügt auch der Gedanke, die Vision an die Bewegung um diesen Impuls auszulösen.

Wenn Du Dir vorstellst, dass Du einen Marathon läufst ohne, dass Du nur eine Bewegung machst, hat das den genau gleichen Effekt. Es gibt Studien, bei denen die Läufer das ganze Training in der Vision absolviert haben und dann nur am Veranstaltungstag wirklich gelaufen sind. Das war absolut kein Problem für sie. Inzwischen ist es so, dass wenn sich Spitzensportler verletzen und eine weile Körperteile ruhig halten müssen, oder Operiert werden, dass sie keine Trainingsrückstände erzeugen und Muskeldegenerationen erleiden, wenn sie ihr Trainingsprogramm weiterhin in der Vorstellung durchführen. Der einzige Punkt ist, dass Du auch im Gefühl das Training mitmachst. Wenn du zum Beispiel den Berg hinaufrennst, die Anstrengung auch ins Gefühl ziehst. Und bei der Trainingszeit lasse ich mich auch auf keine Kompromisse ein. 2 Stunden Körperliches Training sind auch 2 Stunden Visualisierung. Ich habe ja nicht gesagt, dass es leichter ist. Im Gegenteil, über einen längeren Zeitraum den Fokus so in der Vision zu halten ist mentales Hochleistungstraining, das auch im Hirn seine Resultate erzeugt. Einfach einen Fussballmatch im TV anschauen und während Du gemütlich ein Sixpack Bier in dich fliessen lässt, ist der falsche Plan. Da wird das Sixpack mit grosser Wahrscheinlichkeit im Handumdrehen zum Fässchen. Denn Deine Gedanken sind schon darauf ausgerichtet.

Doch schauen wir uns die Mentalen Aspekte auch einmal an.

Immer mehr Menschen meditieren. Immer mehr Menschen visualisieren und manifestieren. Einige erzielen damit grosse Erfolge, während andere keinen Schritt weiterkommen. Woran liegt das?

In vielen Coachingratgebern und bei vielen Coaches kannst Du lernen, dass es reicht, Dir Deinen Wunsch einfach vorzustellen. Du möchtest etwas an Deinem Gewicht verändern? Du möchtest Den perfekten Partner an deiner Seite haben? Du möchtest Erfüllung und Spass in Deiner Arbeit und vor allem willst Du mehr Geld, Reichtum und Wohlstand?

Genau so wie der Tennisspieler seinen Match mit der gleichen Anstrengung Visualisiert, wie wenn er tatsächlich spielt, genau so musst Du in dem Gefühl sein, dass Du mehr Geld, Reichtum und Wohlstand hast. Es geht nicht darum, dass Du Dir nur vorstellst eine Handtasche, Schuhe, das teure Auto und so weiter zu kaufen, im Urlaub am Strand zu liegen und nur daran zu denken wie Du das Geld ausgibst. Es geht auch darum, dass Du Dich so fühlst wie Du es haben willst, wenn Du Deine ganz alltäglichen Dinge tust. Deine Einkäufe erledigst obwohl Du auf jeden Cent achten musst. Deine Rechnungen bezahlst oder das schöne T-Shirt im Katalog gerade nicht bestellen kannst. Solange Du das Gefühl hast etwas zu wollen, was Du nicht hast, im Mangel bist und dieses Gefühl das Du erreichen willst nicht hast, wird es nicht funktionieren. Weder mit dem Geld noch mit den anderen Vorstellungen. Daran scheitern die meisten! Denn das ist Hochleistungstraining für das Gehirn. Weitaus zeitaufwändiger und intensiver als einen Marathon zu laufen.

Doch wenn Du Dir Vorstellen kannst, wie Du Schritt für Schritt das Ziel erreichst, führt am Erreichen des Ziels kein Weg mehr vorbei. Am einfachsten ist es mit dem Gewicht zu erklären.

Du möchtest 10 Kg verlieren. Du stellst Dir vor wie Du aussehen wirst, wenn Du 10 Kg weniger wiegst. Welche Kleidung Du anziehst, wie Beweglich Du bist, wie Du Dich ernähren wirst und mit welchen Portionsgrössen Du satt sein wirst. All diese Vorstellungs-Details erzeugen ein Gefühl. Dieses wundervolle Gefühl, dass Du auf dem Weg bist schlank zu sein. Wenn Du jedoch jetzt zu Kuchen und Schokolade greifst und dabei die alte Vorstellung in Dir wieder das Gefühl erzeugt, dass diese Ernährung nicht gut ist für Dich, hast Du die neue Vorstellung von Schlank werden wieder gelöscht. Du bist in die alten Muster gefallen. Dabei hättest Du den Kuchen ganz einfach mit dem gleichen Gefühl essen können. Dem Gefühl, dass Du auf dem Weg bist schlank zu werden. Der Kuchen hätte keine Auswirkung gehabt. Nur die Gedanken und das Geschnatter mit dem inneren Widerstand, der jedes Mal den Finger hochhält und das schlechte Gewissen erzeugt lassen das Gewicht in die Höhe schnellen.